Grundsteuer

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Die Grundsteuer ist eine Steuer auf das Eigentum an Grundstücken. Als Bemessungsgrundlage dient dabei meist der Wert des Grundstücks.

Definition Grundsteuer – Was ist das?

Besitzer eines Grundstücks müssen jährlich die Grundsteuer zahlen. Jeweils zum 1. Januar eines Kalenderjahres wird die Grundsteuer von den Gemeinden erhoben und eine entsprechende Zahlungsaufforderung an die Grundstückseigentümer versendet.

Die Regelungen zur Grundsteuer sind Grundsteuergesetz (GrStG) festgehalten. Die Berechnung der Grundsteuer erfolgt auf Basis eines von der Finanzbehörde festgestellten Einheitswertes, auf den ein je nach Gemeinde individueller Hebesatz angewendet wird.

Für die Bemessung der Grundsteuer werden je nach Gemeinde verschiedene Hebesätze angewendet. Das führt dazu, dass die Grundsteuer trotz gleicher Einheitswerte in verschiedenen Gemeinden unterschiedlich hoch ausfällt.

Fakten zur Grundsteuer

  • Die Grundsteuer wird jährlich von den Gemeinden erhoben.
  • Grundsteuer zahlen muss jeder Eigentümer eines bebauten oder unbebauten Grundstücks ist.
  • Vermieter können die Grundsteuer als Nebenkosten auf die Mieter umlegen.
  • Unterschieden wird zwischen Grundsteuer A und Grundsteuer B.
  • Die Grundsteuer A (agrarisch) wird auf Grundstücke der Landwirtschaft erhoben, die Grundsteuer B (baulich) fällt für bebaute oder bebaubare Grundstücke an.
  • Die Grundsteuer B wird in einem komplizierten Verfahren berechnet und ergibt sich aus den drei Faktoren Einheitswert, Grundsteuermesszahl und dem Hebesatz.
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Von |2019-08-14T16:46:32+02:0014. August 2019|
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