Baugenehmigung

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Eine Baugenehmigung ist die schriftliche Bestätigung der zuständigen Baugenehmigungsbehörde, dass das geplante Bauvorhaben hinsichtlich der rechtlichen Vorschriften gestattet wird.

Definition Baugenehmigung – Was ist das?

Die Baugenehmigung, auch Baubewilligung genannt, ist eine Bescheinigung von der Baubehörde. Diese sagt aus, dass die Baugenehmigungsbehörde bei dem geplanten Bau keine Bedenken bezüglich der gesetzlichen Vorschriften hat.

Allerdings heißt eine erfolgte Baugenehmigung nicht, dass umgehend mit dem Bau begonnen werden kann. Für die endgültige Genehmigung können noch weitere Verfahren notwendig sein. Die Baugenehmigung wird deswegen auch „eingeschränkte Unbedenklichkeitsbescheinigung“ genannt.

Vor der Baugenehmigung können Bauherren außerdem eine Bauvoranfrage stellen. Mit dieser können Sie prüfen, ob der Bau des Wunschhauses überhaupt realistisch ist.

Baugenehmigungspflichtige Bauvorhaben

Nicht alle Bauvorhaben sind baugenehmigungspflichtig. Eine Baugenehmigung ist aber immer dann erforderlich, wenn der Bau in einer bebauten Ortschaft errichtet werden soll und die Größe des Gebäudes der umliegenden Bebauung entspricht. Die genauen Bedingungen sind abhängig von den Bauordnungen der einzelnen Bundesländer.

Folgende Bauvorhaben können eine Baugenehmigung erfordern

  • Neubauten
  • Umbauten
  • Anbauten
  • Gartenhäuser
  • Carports

Wenn für ein Bauvorhaben keine Genehmigungspflicht gilt, sind Sie meist dennoch anzeigepflichtig. Ist das der Fall, muss die Gemeinde lediglich über den Bau informiert werden.

Baugenehmigung beantragen

Eine Baugenehmigung beantragen Sie schriftlich bei der zuständigen Baugenehmigungsbehörde. Hierfür muss die Bauvorlage, auch Bauantrag genannt eingereicht werden. Das macht entweder der Fertighausanbieter oder ein bauvorlageberechtigter Partner, wie zum Beispiel ein Architekt.Zudem müssen in der Regel noch ein Lageplan, Baubeschreibungen des Objekts und Bauzeichnungen eingereicht werden.

Außerdem gibt es die Möglichkeit schon vor dem Grundstückskauf eine Bauvoranfrage zu stellen. Diese bietet die Option schon vorher sicher zu stellen, dass das Haus wie gewünscht gebaut werden kann.

Nach vier Jahren verfällt die Baugenehmigung. Das gleiche gilt bei einer Unterbrechung des Baus von vier Jahren.

Kosten der Baugenehmigung

Die Kosten der Baugenehmigung variieren je nach Bundesland und Raumvolumen. Als Faustregel können Bauherren ein Prozent der Bausumme einkalkulieren. Die Gebühren werden nach der Genehmigung und Erhalt des Kostenbescheids fällig.

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Von |2019-08-09T10:03:43+01:009. August 2019|
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