Wachstumsbranche Selfstorage

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Selfstorage in Deutschland

In den letzten 10 Jahren ist der Selfstorage Markt in Deutschland enorm gewachsen. Vor allem in den Großstädten, wo Wohn- und Lagerraum immer knapper werden, steigt die Nachfrage nach Möglichkeiten, sein Hab und Gut einzulagern. In den USA kennt man Selfstorage bereits seit den 1960er Jahren – hier waren es hauptsächlich Soldaten, die ihre Habe während Auslandseinsätzen einlagerten.

Ende der 1990er Jahre fasste die Idee auch in deutschen Großstädten Fuß und der Markt wächst seitdem rasant. Mobilität, Wohnraummangel aber auch die Konsequenzen einer Konsumgesellschaft: Wohin mit Möbeln, Hausrat, Sportgeräten und der Plattensammlung bei Umzügen, kellerlosen Wohnungen oder ungeahnten Erbschaften?

Von Wein bis Autos

Die meisten Kunden der Selfstorage-Anbieter in Deutschland sind Privatleute. Und so unterschiedlich wie deren Bedürfnisse sind mittlerweile auch die Angebote. Die Größe der Lagerräume variiert von einem bis zu 100 Quadratmetern. Dabei richtet sich der Preis nach der Mietfläche und –dauer. Und auch für Sonderwünsche haben einige Anbieter die Lösung: So gibt es beispielsweise einen ‚Weinstorage’ mit Kühlräumen, die eine Temperatur von 13 bis 14 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von 74 Prozent aufweisen. Beste Bedingungen für edle Tropfen.

Kleinlagerflächen auch für Gewerbe

Grundsätzlich darf alles eingelagert werden, bis auf Lebensmittel, Tiere und Explosives wie Benzin. Dies ist natürlich auch interessant für Gewerbetreibende, die das flexible Selfstorage-Modell ohne hohe Fixkosten für ihre Ware nutzen. Auch immer mehr Ärzte oder Anwälte lagern Akten-Archive und Dokumente hierher aus. Ein Drittel der Mieter sind bereits Gewerbetreibende.

Inhouse oder Drive-up

Unterschieden wird dabei zwischen Inhouse-Selbstlagerhäusern und Drive-up-Lösungen. Inhouse Selfstorage-Anlagen verteilen sich auf mehrere Etagen, erschlossen durch ein großzügiges Wegesystem, Lastenaufzüge und einen ebenerdigen Ladebereich. Drive-up-Parks oder auch Garagenparks sind zumeist eingeschossig – hier kann der Mieter seine Ware mit dem Fahrzeug unmittelbar bis vor das Lager transportieren oder sogar hinein fahren. Laut einer Studie von BulwienGesa verzeichnen beide Lösungen ein dynamisches Wachstum – wobei gerade Drive-up-Parks auf dem besten Wege sind, sich als neue Kategorie des Selfstorage in Deutschland zu etablieren: „Beim Drive-up ist der Bedarf bei restriktiven Annahmen zu maximal 21% gedeckt. Dies würde einem Mehrbedarf von mindestens 426.000 qm Drive-up-Selfstorage-Flächen entsprechen.“

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Sicherheit an oberster Stelle

Dabei steht die Sicherheit bei den Selfstorage-Centern natürlich an oberster Stelle: Die Eingänge sind meist videoüberwacht, Türen lassen sich nur mit einem persönlichen Zahlencode öffnen. Die Gebäude sind freundlich, hell und sauber – keine Spur vom verstaubten und dunklen Lagerhaus-Image. Und so ist das Auslagern zu einer echten Alternative geworden.

Wachstum noch lange nicht ausgereizt

Derzeit gibt es laut dem Verband deutscher Self Storage Unternehmen e.V. 105 Premium Anlagen, die die Anforderungen der europäischen DIN-Norm erfüllen. Auf die letzten fünf Jahre gesehen entspricht dies einem Wachstum von 100%. Doch es gibt wesentlich mehr Anbieter auf dem Markt. BulwienGesa zufolge gab es Anfang diesen Jahres 200 Einrichtungen mit Inhouse-Lösungen. 22 weitere Eröffnungen sind geplant, was einem zusätzlichen Wachstum von 11% allein für 2016 entspricht. Und der Markt wächst weiter – der Verband geht von einem deutschlandweiten Potential von bis zu 400 Premium-Einrichtungen aus.

Neue Assetklasse

Dieses Wachstum rückt Selfstorage in den Fokus von Investoren. In den USA ist Selfstorage als Investment für Großanleger bereits sehr interessant. Für Deutschland stellen BulwienGesa ein noch hohes ungenutztes Potential für beide Arten des Selfstorage fest. Zusammen mit einer sehr guten Ertrags-/Kosten-Relation bieten sich hier ideale Investmentchancen.

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Von |2018-10-24T15:42:47+02:0014. Oktober 2016|
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